Beispiele aus meiner Arbeit
Und so sieht das dann aus.
Diese Beispiele zeigen, wie ich an Probleme herangehe. Die folgende Auswahl an Projekten habe ich in unterschiedlichen Konstellationen durchgeführt. Selbständig oder in unterschiedlichen Rollen als Angestellter. Fast immer war ich dabei Teil eines Teams.
Die Beispiele im Überblick
- re:connect Inkubator · Inkubator · Regeneratives Wirtschaften
- Ein Datenmodell in die Praxis bringen · Großes IT-Team in einem Konzern
- Tomorrathon · Bürger-Hackathon · Gießen
- Innovation ohne Hierarchie bei wldmr_ · Innovationseinheit · Content-Agentur
- Gemeinsam ein Format für eine neue Zielgruppe entwickeln · Große Krankenversicherung
- Zukunftsspace für Kinder und Erwachsene · Nightmarket Gießen
- Regenerative Wanderungen · Regeneratives Wirtschaften
- Die Zusammenarbeit zwischen IT und Business verbessern · Großes mittelständisches Logistikunternehmen
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Inkubator · Regeneratives Wirtschaften
re:connect Inkubator
Der re:connect Inkubator, gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium, soll Startups sowie kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden den Wandel zum regenerativen Wirtschaften erleichtern.
Programm und Formate habe ich maßgeblich mitgestaltet. Zwölf Module zeigen Bereich für Bereich, wie ein Unternehmen regenerativ wirtschaften kann. Es gibt zwei Durchläufe von je zwölf Monaten, mit Online-Workshops, Webinaren und Treffen in Kassel und Gießen. Das Programm läuft noch.
Mit Menschen aus dem re:connect-Team begleite ich knapp 60 Unternehmen. Ich leite Workshops und Treffen und gebe 1:1-Coachings. Außerdem habe ich die re:connect Canvas App entwickelt, in der die Teilnehmenden ihren Fortschritt festhalten.
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Großes IT-Team in einem Konzern
Ein Datenmodell in die Praxis bringen
Ein Konzern wollte ein grundlegendes Datenmodell aus einer IT-Transformation bei mehreren hundert Mitarbeitenden im IT-Team einführen. Das Team, das es entwickelt hatte, sollte die Einführung fachlich begleiten.
Mein Beitrag lag in der Konzeption der Change-Phase und der Change-Architektur sowie der Facilitation der Workshopformate.
In diesem Projekt wurde zuerst das Entwicklungsteam des Datenmodells auf ihre Aufgaben im Rollout vorbereitet. In dieser Phase haben wir mit LEGO® SERIOUS PLAY® gemeinsam die Situation der Organisation reflektiert und ein Vorgehen erarbeitet.
Danach folgten Kommunikation und Anwendungsworkshops. Sie sollten den Mitarbeitenden die Arbeit mit dem Modell erleichtern und ihre Perspektiven einsammeln, um es an der Praxis weiterzuentwickeln. In den Workshops trafen sich Produktentwicklung, Requirements-Engineering, IT-Architektur, Lead-Developer und Führungskräfte. Sie haben das Modell mit dem Bedarf der internen Softwareentwicklung abgeglichen und nach Verbesserungen gesucht.
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Bürger-Hackathon · Gießen
Tomorrathon
Meine Ausgangsfrage war, wie wir den Menschen einer Stadt wieder mehr Gestaltungsmacht geben und sie motivieren können, an der Stadt von morgen mitzuwirken. Dafür habe ich in Gießen den Bürger-Hackathon Tomorrathon allein entwickelt und umgesetzt. Das Motto war „Gestalte das Morgen der Stadt“. Unterstützt hat mich dabei ein Team ehrenamtlicher Kolleginnen und Kollegen aus der Facilitation.
Akteurinnen und Akteure aus der Zivilgesellschaft haben Patenschaften für verschiedene Challenges der Stadt übernommen. Rund 20 Bürgerinnen und Bürger haben dazu mit Methoden aus der Innovationsarbeit Lösungsideen erarbeitet.
Die Ideen wurden in der Innenstadt mit Leuten aus Gießen getestet und danach weiterentwickelt. Am dritten Tag des Tomorrathons gab es ein öffentliches Fest, auf dem die Stadtbevölkerung sie kennenlernen konnte.
Eine Kollegin aus dem Team hat den Tomorrathon im Jahr darauf in ihrer Heimatstadt Castrop-Rauxel noch einmal durchgeführt.
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Innovationseinheit · Content-Agentur
Innovation ohne Hierarchie bei wldmr_
In der wdv-Gruppe, einer großen Content-Agentur, ging es darum, mehr Innovation in die Content-Entwicklung zu bringen und den Kunden neue Angebote zu machen. Dafür entstand eine autonome Einheit, das Innovationsteam wldmr_. Ich war als Angestellter dabei und durfte das Team mit aufbauen.
Im Team haben wir völlig neue Wege der Zusammenarbeit entwickelt und ausprobiert. Hierarchie gab es dabei keine. Wir haben uns vollständig selbst organisiert. Das galt auch für die Arbeit mit den Kunden, in gemischten und gleichberechtigten Teams aus beiden Seiten.
Meine Rolle war, größere Innovationsprojekte und Sprints mit Kunden zu konzipieren und umzusetzen. Außerdem war ich daran beteiligt, unsere Erkenntnisse und unsere Arbeitsweise, die auf Design Thinking aufbaute, an die übrigen Kolleginnen und Kollegen der Agentur weiterzugeben.
Gelernt habe ich, wie echte Selbstorganisation funktioniert. Und ich habe erlebt, wie Kunde und Agentur gleichberechtigt, co-kreativ und erfolgreich zusammenarbeiten können.
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Große Krankenversicherung
Gemeinsam ein Format für eine neue Zielgruppe entwickeln
Eine Krankenversicherung suchte ein Content-Marketing-Format, um eine neue Zielgruppe zu erschließen. Ich war damals Teil von wldmr_ und habe mit diesem Kunden Innovationsprojekte und Sprints konzipiert und umgesetzt.
Dieses Projekt lief über sechs Monate, die Umsetzung eingeschlossen. Den Innovationsprozess haben wir in Co-Creation angelegt. Zuerst entstand ein gemeinsames Team aus Kunde und Agentur, in dem beide Seiten gleichberechtigt waren. Mit diesem Team sind wir dann durch einen Design-Thinking-Prozess gegangen. Die Mitarbeitenden des Kunden haben wir dazu befähigt, die Rolle der Innovatorinnen und Innovatoren selbst zu übernehmen. Das haben sie im Prozess auch getan, indem sie bspw. selbst Zielgruppen-Interviews durchgeführt und ausgewertet haben.
Im Team haben wir so die Zielgruppe erforscht und anschließend verschiedene Prototypen gebaut und getestet. Am Ende wurde es ein Podcast, der Wickelstammtisch. Auch bei der Produktion war der Kunde dabei und eingebunden. Auf der OMR, dem großen Marketing-Festival in Hamburg, standen wir damit vor 600 Leuten auf der Bühne.
Spannend war, dass sich die ursprüngliche Hypothese des Kunden als falsch herausgestellt hat und wir so ein Ergebnis erzielt haben, das auf klassischem Weg nicht entstanden wäre.
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Nightmarket Gießen
Zukunftsspace für Kinder und Erwachsene
Zukunft entsteht, indem man sie baut. Das können Erwachsene genauso wie Kinder.
Für einen Nightmarket in Gießen habe ich wiederholt einen Future Space entwickelt. Die Einladung dazu: „Baut mit am Gießen der Zukunft. Für alle von 3 bis 99. Kostet nichts.“ Aus einem Sammelsurium verschiedenster Bastelmaterialien entstanden an den Tischen Modelle für das Gießen der Zukunft.
Methodisch habe ich mich aus dem Futures Thinking bedient und verschiedene Zukünfte als kleine Szenarios vorgegeben (z. B. „Gießen ist eine Stadt, die nur von Kindern erbaut wurde. Wie sieht sie aus?“ oder „Gießen 2024, so wie du es willst“).
So habe ich den Raum geöffnet und gestaltet, in dem Kinder und Erwachsene mit viel Spaß und Kreativität im Schnitt 90 Minuten Zeit verbracht und dabei ganz nebenbei viele verschiedene Zukunftsvisionen erstellt haben. Das zeigt: Wenn der Prozess Spaß macht, machen die Menschen auch mit. Ganz freiwillig.
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Regeneratives Wirtschaften
Regenerative Wanderungen
Draußen, in der Natur, mit ein paar Gesprächsstartern. Der Austausch zwischen den Perspektiven passiert fast von allein.
Eine von mir mitinitiierte Reihe regenerativer Wanderungen brachte die unterschiedlichsten Menschen zum Thema regeneratives Wirtschaften zusammen und in inspirierenden Austausch.
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Großes mittelständisches Logistikunternehmen
Die Zusammenarbeit zwischen IT und Business verbessern
Für eine Logistikfirma ging es mal darum, dass verschiedene Teams aus IT und Business besser zusammenarbeiten. Zusammen mit einer Kollegin habe ich dafür einen Workshop konzipiert und die Facilitation übernommen.
Vor dem Workshop gab es Interviews mit Mitgliedern und Führungskräften der beteiligten Teams. Im Workshop stand zuerst eine systemische Aufstellung an. Dabei stellen sich Menschen im Raum zueinander auf, sodass Beziehungen und Spannungen sichtbar werden. Hier diente die Aufstellung dazu, die zentralen Konflikte zu priorisieren.
Danach ging es an die Lösung. Mit LEGO® SERIOUS PLAY® haben die Teilnehmenden ihr Zielbild als Modell gebaut. Zum Schluss kam die Roadmap. Das fertige Modell stand am Ende eines langen Tisches, und die Teilnehmenden haben die einzelnen Schritte von heute bis zum Ziel erarbeitet. Dabei haben sie auch festgelegt, wer wofür verantwortlich ist.
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